Projekte

Treffpunkt für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung

 

Café Talk - Kaiser 62

 

Die Initiative „Weststadt sagt JA!“ hat gemeinsam mit der evangelischen Kirche Heidelberg, dem Asyl-AK Heidelberg e. V. und weiteren Interessierten einen zweiten regelmäßigen Treffpunkt für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung eingerichtet. Eine zusätzliche Möglichkeit der Begegnung bietet sich nun nicht nur samstags zwischen 11 und 14 Uhr beim Kulturmarkt auf dem Wilhelmsplatz, sondern auch an drei Nachmittagen im Laden für Kultur und Politik in der Kaiserstraße 62.

 

Das Angebot „Café Talk – Kaiser 62“ bietet während seiner Öffnungszeiten einen Raum für Begegnungen, Gespräche, Austausch, Informationen und vieles mehr. Ziel ist, Erfahrungen im Miteinander der Kulturen zu sammeln, Hilfestellung auf den verschiedensten Gebieten zu geben, offene Ohren für alle Anliegen zu haben und einen Raum zum gemeinsamen Sein anzubieten.

 

Interessierte sind herzlich willkommen.

 

Aktuelle Öffnungszeiten:

Dienstag, 28.11., 16:00 - 18:00

Mittwoch, 29.11, 16:00 - 18:00

Donnerstag, 30.11. 16:00 - 18:00

Dienstag, 5.12., 16:00 - 18:00

Mittwoch, 06.12, 16:00 - 18:00

Donnerstag, 07.12. 16:00 - 18:00

Dienstag, 12.12., 16:00 - 18:00

Mittwoch, 13.12, 16:00 - 18:00

Donnerstag, 14.12. 16:00 - 18:00

Dienstag, 19.12., 16:00 - 18:00

Mittwoch, 20.12, 16:00 - 18:00

Donnerstag, 21.12. 16:00 - 18:00

 

Das Café Talk-Team freut sich auf Rückmeldungen und viele Gäste.

Artikel auf Weststadt Online vom 18.08.2017: www.weststadt-online.de/?p=46527

 

14.10.2017 EngagementMesse

 

Ausflug zum Haus der Astronomie

Fest der Begegnung 22. Juli 2017

 

Die beiden Weststadt-Initiativen IHKKG e.V. und „Weststadt sagt JA!“ organisierten gemeinsam mit dem DAI-Raumfänger / Makerspace für Samstag, 22.07. ein Fest auf dem Wilhelmsplatz. Eingeladen waren Neubürger und Einheimische, Alteingesessene und Gäste, Geflüchtete, nach neuer Heimat Suchende, Engagierte und Neugierige, Große und Kleine…

 

Und sie kamen und es wurde zu einem Fest der Begegnung.

 

Zwei Kinderchöre eroberten zu Eröffnung mit fröhlichen, frechen und nachdenklichen Liedern in Deutsch, Französisch und Syrisch die Herzen der Zuhörer: die SMILEY VOICES, eine Kooperation der Grundschule Schlierbach und der Pestalozzischule sowie der Modern Music School unter der Leitung von Mirjam Elsässer und Al Nalder und der syrische Kinderchor Jasmin aus Leimen unter Leitung von Imad Ismail. Die Sehnsucht nach Frieden und Sicherheit wie die Frage, warum es immer wieder Kriege gibt, waren auch ein Thema.

 

The SMILEY VOICES sangen ein Lied aus dem Film "Die Kinder des Monsieur Mathieu":

 

Was würdest du tun?

 

Müsstest du dein Zuhause verlassen,

nicht mal Zeit zum Denken und Packen.

Vielleicht würdest du es nie wiedersehen,

wüsstest auch nicht, wohin es geht.

 

Du weißt nur,

nicht alles wird gut.

Ganz egal, wie viel du jetzt auch dafür tust.

Wer kann uns erklären, wozu die Kriege sind?

Kann mir jemand sagen, was mit dieser Welt nicht stimmt?

 

Refrain:

Und wie stark kann man sein,

wie viel Kraft ist dabei,

wie viel Mut,

wie viel Glück?

 

Wie allein kann man sein

und wie viel Tränen kann man weinen?

Wie muss es sein, lässt man alles zurück?

 

Was würdest du tun?

Ich frag mich,

was würdest du tun?

Ich weiß es nicht.

 

Manchmal fühlst du dich wie stumm,

und manche reden mit dir, als wärst du dumm.

Du willst nicht schlafen, willst nur rennen,

in jedem Traum siehst du die Häuser brennen.

 

Du weißt nur:

Nie wieder wird alles gut!

Ganz egal, wie viel du jetzt auch dafür tust.

 

Wer kann uns erklären, wozu die Kriege sind?

Kann mir jemand sagen, was mit dieser Welt nicht stimmt?

 

Refrain

 

Und alles ist so fremd hier.

Keiner, der dich kennt, hier.

Was würdest du tun?

Was würdest du tun?

Was würdest du tun?

 

Und wie stark kann man sein?

Wie viel Kraft ist dabei?

Wie viel Mut?

Wie viel Glück?

 

Wie allein kann man sein?

Und wie viel Tränen kann man weinen?

Wie muss es sein, lässt man alles zurück?

 

Was würdest du tun?

Ich frag mich,

was würdest du tun?

Ich weiß es nicht.

 

Die Band Mayada von der Sängerin Jutta Glaser kam mit Musikern aus Deutschland, Gambia, Iran und Afghanistan. Sie interpretiertn Musik aus ihren Heimatländern und mischten diese mit eigenen Kompositionen. Jutta Glaser performte die Lieder auf ihre spezielle und einmalige Art. Bei der alten Volksweise „So fröhlich wie der Morgenwind“ waren auch einige Jodler zu hören.

 

Jutta Glaser unterstützt geflüchtete Musiker und Musikerinnen. Sie stellte den sich kürzlich gegründeten gemeinnützigen Verein Ikumu (Interkulturelle Musik) vor, der künstlerische, musikalische Initiativen, die interkulturell arbeiten, unterstützt. Geflüchteten Musikern die Möglichkeit zu geben, Musik zu machen, z.B. in der Band Mayada, ist ein besonderer Schwerpunkt des Vereines.

Zwei kleine Tänzerinnen aus dem Kiga-KiFaz St. Albert zeigten in ihren farbenfrohen Kleidern und roten Schuhen zusammen mit ihrer Tanzlehrerin, anmutig und voller Konzentration, wie Flamenco-Tanzen geht. Sie machte Lust darauf, unter Anleitung ihrer Lehrerin es sofort auf dem Willi aus zu probieren.

Der „Raumfänger“, ein mobiler aufblasbarer Veranstaltungsraum, der von einem DAI-Team zusammen mit Flüchtlingen gebaut wurde und betrieben wird, lockte die Kinder mit einer deutsch-arabischen Kinderbuchlesung und Malaktionen an.

Während dessen wurde im Kochzelt fröhlich und emsig geschnippelt und gebruzzelt. Ähnlich bunt und vielfältig wie die Gerichte aus gambischer und syrischer Küche, war auch die Zusammensetzung der Koch-Truppe.

Nachdem die riesigen Töpfe mit leckerem Essen innerhalb kürzester Zeit geleert waren, brachte Madi Sarr mit seiner One Family Band aus erfahrenen Musikern aus Gambia den Willi mit Gesang, Gitarre, Trommel und Tanz in Vibration. Neben traditionellen Liedern wurden in Eigenkompositionen auch der Verlust der Heimat und die Forderung nach Freiheit und Frieden besungen.

 

Gemeinsam singend und tanzend klang das Fest aus.

 

Musik ist die eigentliche Muttersprache des Menschen

(Yehudi Menuhin, Motto des Vereins IKUMU, www.ikumu-verein.de)

 

https://www.ihkkg-kulturmarkt.de/veranstaltungskalender/fest-der-begegnung/

 http://www.weststadt-online.de/

 http://www.weststadt-online.de/?p=46346

SIMPLY BLUE in der St. Bonifatius Kirche in der Weststadt

Freiwilligentag

Gemeinschaftsaktion der Initiative „Weststadt sagt JA!“ und

des Asylarbeitskreises Heidelberg e.V.

 

Hammer & Schraubenzieher, Pinsel & Rolle

Reparatur- und Streich-Tag in Heidelberger Unterkünften

 

FREIWILLIG Schöner Wohnen
Wir haben es geschafft und es hat so viel Spaß gemacht.

Es war ein verwegen großer Plan für die freiwilligen Helfer und Helferinnen, und er hat geklappt!
Und es gibt wieder zwei besonders deutsche Zungenbrecher-Wörter, die wir im Unterricht üben können.
Zwei große Küchen sind sonnengelb gestrichen, sauber bis in den letzten Dunstabzugshauben-Winkel und warten jetzt auf Bodenfliesen, damit auch die geplanten Arbeitstische zwischen die Öfen wandern können.
Und das Paletten-Bänkebau-Projekt hat sechs schöne und stabile Bänke hervorgebracht, fertig geschmirgelt und mit Lasur versehen. Das hochwertige Material verdanken wir dem Herrn Getränke-Fein, der selbst am Samstagmorgen vorgefahren ist und abgeladen hat. Zwei Heidelberger Schreiner haben Maschinen und Know-how zum Schrauben, Sägen, Schleifen und Montieren beigetragen - 1001 Dank, das war für viele der Bewohner buchstäblich der Hammer.
Im Flur ist seit Samstagabend wegen dieser Sitzgelegenheiten ein echtes soziales Leben entstanden. Viele der Bewohner, die sich sonst immer in ihren Zimmern verkriechen, saßen plötzlich draußen, Hausaufgabenvergleich und Gekicher, leise Musik und Gespräch und Diskussionen.

Danke an alle tollen Freiwilligen - die tapferen Einzelmenschen und die Belegschaft der IT-Firma Sovanta, ihr seid die Besten.
Und danke an Sweet Home fürs Kochen, an Al Natura für leckeres Knabberzeug, Brot und Gemüse, an den Hegehof für die Äpfel, an die Leute, die uns mit Geldspenden unterstützten und an Heidi und Hilde von "Weststadt sagt JA!" für Organisation und Kuchen und Käse und Suppenschüsseln und das Zelt und überhaupt.
Ein Ort für Menschen, die es dringend brauchen, ist wohnlicher geworden - wie schön.
PS: Wer etwas Kleines beitragen möchte, darf für den Garten spenden :-)
Asylarbeitskreis e.V. DE85 6729 0000 0122 4211 04

Annette Schiffmann 
Asylarbeitskreis Heidelberg e.V.

 


Benefizkonzert

Es musizierten:

 

Alaa Aljundi aus Syrien - Klavier

Nikolaus Rentrop aus Deutschland - Gesang

Mazdak Nejad aus dem Iran - Klavier

Michael Liebchen aus Deutschland - Gong

Zalmay Mahmudzada aus Afghanistan - Daira

 

Vielen, vielen herzlichen Dank - an alle, die mitgemacht, mitgeholfen und gespendet haben!  Es war wunderschön, informativ – und ein riesiger Erfolg.

 

Am vergangenen Freitag hatte die Initiative „Weststadt sagt ja“ zu einem Benefizkonzert für Geflüchtete in Nordgriechenland in die Christuskirche eingeladen. Es wurde ein großer Erfolg: Die Christuskirche war gut gefüllt, nicht nur Weststädter kamen…

 

und über 3000 (!) Euro wurden gespendet.

 

Musiker aus Afghanistan, Deutschland, Iran und Syrien waren am Konzert beteiligt. Mit ihrer Musik schafften sie eine Integration besonderer Art. Es war wunderbar zu sehen, wie die Musiker aus verschieden Kulturkreisen gemeinsam Klangteppiche aus Gesang, Klavier, Gong und Daira woben.

 

Neben einem gelungenen Konzert erhielten die rund 300 Besucher aus erster Hand Informationen zur Lage der Menschen, die in Nordgriechenland auf ihrer Flucht festsitzen. Jörg Schmidt-Rohr, der selber im März vor Ort in Griechenland geholfen hat, beschrieb die unmenschliche Lage der gestrandeten Flüchtlingen *. Er beschrieb auch die gute Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen vor Ort, wie „Hot Food Idomenie“ und die Heidelberger Organisation „Soup and Socks“. Letztere war auch mit einem Info-Stand beim Konzert anwesend und erklärte den Besuchern ihren Einsatz mit mobiler Gulaschkanone und Feldküche.

 

An diese Organisationen werden auch die gespendeten Gelder direkt weitergegeben.

 

Unsere Initiative bedankt sich hiermit nochmals ganz herzlich bei allen Mitwirkenden und Spendern.

 

 (* In der „Zeit“ vom 23.6. gibt es einen längeren Beitrag, der sehr gut die Hintergründe und Entstehung des Türkeiabkommens beschreibt, das die augenblickliche Lage der in Griechenland gestrandeten Geflüchteten bestimmt)

 

Und hier die Danke-Schön-Mail von SoupandSocks: 

 

Liebe ….

 

wow, wir sind sprachlos! Super, dass eure ganze Arbeit im Vorfeld und die Beiträge der Musiker auf diese Weise gewürdigt werden!

 

Dass ihr uns einen Teil des Geldes zur Verfügung stellt, freut uns natürlich riesig. Das große Interesse an unserer Arbeit, die positiven Rückmeldungen und die finanzielle Unterstützung geben uns bei den ganzen Vorbereitungen für den nächsten Einsatz kräftig Rückenwind - vielen Dank dafür!

 

Ganz liebe Grüße,

 

Mimi und das begeisterte Soup&Socks-Team

mimi@soupandsocks.eu

www.soupandsocks.eu

 

Für alle, die das Benefizkonzert nicht miterleben konnten, aber gerne noch spenden möchten, hier die Kontoverbindung von „Soup&socks“:

 

Inhaber: Soup and Socks e.V.

IBAN: DE71672500200009251464

BIC: SOLADES1HDB

Bei: Sparkasse Heidelberg

Verwendungszweck: Soup and Socks + eure Anschrift + E-Mail Adresse (falls ihr eine Spendenquittung benötigt)

 

Und hier noch eine schöne Reaktion

 

Liebe ….

 

das Konzert war super super klasse. Ich bin aber auch von der Christuskirche, dem Pfarrer und von euch allen sehr beeindruckt. Euer Einsatz für Menschen im Not ist zum respektieren, daher werde ich zusätzlich 500 € spenden. Ich bringe sie Morgen oder Montag zu Herrn Pfarrer.

 

Herzlichen Dank für euren Einsatz.

 

Liebe Grüße,

 

Waseem